‍Theory U und deren Praxis

‍Realisieren zukunftsträchtiger Möglichkeiten unter Risiko und Ungewissheit

‍Grundlagen- und Praxisworkshop
03. - 04. Dezember 2026

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‍In Zeiten tiefgreifender, nicht-linearer Veränderungen stehen Organisationen vor einer zentralen Frage:

‍Optimieren wir weiterhin die Vergangenheit – oder entwickeln wir echte Zukunftsfähigkeit?

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‍Viele Organisationen erleben aktuell, dass bewährte Steuerungslogiken, Planungsinstrumente und Change-Architekturen an ihre Grenzen kommen. Strategien greifen nicht mehr, Innovationsprozesse verlaufen zäh, und trotz hoher individueller Kompetenz sinkt die kollektive Handlungsfähigkeit. Entscheidungen werden vertagt, Energie verpufft, Zukunft wird zwar diskutiert – aber nicht wirksam gestaltet.

‍Organisationaler Wandel unter diesen Bedingungen erfordert mehr als neue Methoden oder ambitionierte Zielbilder. Gefragt ist die Fähigkeit, als Organisation wahrzunehmen, was sich an neuen Möglichkeiten, Risiken und Entwicklungsrichtungen bereits abzeichnet – auch dann, wenn diese noch nicht eindeutig benennbar oder planbar sind.

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‍Zukunftsfähigkeit ist eine kollektive Leistung

‍Für neue Produkte, Geschäftsmodelle, Strukturen und Formen der Zusammenarbeit reicht es nicht aus, Erfahrungen fortzuschreiben oder bekannte Lösungen zu variieren. Organisationen brauchen:

  • gemeinsame Wahrnehmungs- und Orientierungsfähigkeit
  • die Fähigkeit, schwache Signale und emergente Entwicklungen frühzeitig zu erkennen
  • Räume, in denen Widersprüche, Unsicherheit und Nicht-Wissen produktiv bearbeitet werden können
  • den Mut, unter Risiko zu experimentieren – und daraus organisational zu lernen
  • tragfähige Formen kollektiver Willensbildung und Umsetzung

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‍Theory U als Organisations- und Führungsansatz

‍Theory U vermittelt eine Grundhaltung und einen Prozess, mit dem Organisationen lernen, aus der entstehenden Zukunft heraus zu führen, statt ausschließlich aus der Vergangenheit zu steuern. Der U-Prozess unterscheidet sich grundlegend von linearen, zielorientierten Vorgehensweisen: Er ermöglicht es, innezuhalten, Wahrnehmung zu vertiefen und Entwicklungspfade zu eröffnen, die vorher nicht sichtbar waren.

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‍Im Zentrum steht dabei Co-Sensing:

‍die Fähigkeit von Teams, Führungskreisen und Organisationen, gemeinsam relevante Zukunftsfragen, Potenzialfelder und Handlungsoptionen zu entdecken – und diese bewusst in Strategie, Struktur und Umsetzung zu übersetzen.

‍Co-Sensing ist damit keine individuelle Kompetenz, sondern eine organisationale Schlüsselfähigkeit für Agilität, Innovationskraft und nachhaltige Entwicklung.

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‍Presencing: Zukunft handlungsfähig machen

‍Der U-Prozess führt Organisationen entlang von Entdeckungspfaden, die über Analyse und Planung hinausgehen. Im Moment des Presencing werden noch vage, aber richtungsweisende Zukunftsbilder erfahrbar. Diese bilden den Ausgangspunkt für Prototypen, Experimente und konkrete Umsetzungsschritte.

‍So entsteht ein anderer Zugang zu Strategie und Organisationsentwicklung:

‍nicht als exakte Vorhersage, sondern als iteratives In-die-Welt-Bringen dessen, was entstehen will.

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‍Was ermöglicht ein gelungener U-Prozess auf organisationaler Ebene – und wie wird das im Workshop erfahrbar?

‍Ein gelungener U-Prozess stärkt zentrale organisationale Fähigkeiten. Da im Workshop Menschen aus unterschiedlichen Organisationen zusammenkommen, werden diese Wirkungen nicht nur konzeptionell verstanden, sondern auf individueller Ebene unmittelbar erlebt – als persönliche Erfahrung von Führung, Zusammenarbeit und Entscheidung unter Unsicherheit.

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‍Konkret ermöglicht der U-Prozess:

  • Wiedergewinnung kollektiver Handlungsfähigkeit – erfahrbar im gemeinsamen Arbeiten über Organisationsgrenzen hinweg
  • Gemeinsame Wahrnehmung statt fragmentierter Einzelperspektiven – erlebbar durch dialogische und resonanzbasierte Formate
  • Klarheit über relevante Zukunftsthemen jenseits von Trendlisten – durch das Arbeiten mit eigenen realen Fragestellungen der Teilnehmenden
  • Erhöhte Risikobereitschaft bei gleichzeitiger Lernfähigkeit – erfahrbar in Experimenten und Prototypen im geschützten Rahmen
  • Verankerung von Innovation in Strukturen, Rollen und Entscheidungsprozessen – reflektiert an den eigenen organisationalen Kontexten
  • Energie durch gemeinsam geteilte Verantwortung – nicht durch Appelle, sondern durch gemeinsam durchlebte Spannung, Irritation und Erkenntnis

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‍Was dürfen Sie von diesem Workshop erwarten?

  • Reflexion des „blinden Flecks“ klassischer Management-, Strategie- und OE-Ansätze
  • Verständnis des U-Prozesses als Führungs- und Organisationsmodell
  • Konkrete methodische Zugänge für Strategie, Innovation und OE
  • Dialogische Formate zur kollektiven Wahrnehmung entstehender Zukunft
  • Arbeit an realen organisationalen Fragestellungen
  • Umgang mit Unsicherheit, Nicht-Wissen und Risiko in Organisationen

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‍Der Workshop bildet damit einen Erfahrungsraum, in dem organisationale Zukunftsfähigkeit zunächst individuell erlebt wird – als Voraussetzung, um sie später in den eigenen Organisationen wirksam zu gestalten.

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‍Für wen ist der Workshop gedacht?

‍Der Workshop richtet sich an Führungskräfte, interne OE- und HR-Verantwortliche, Innovationsverantwortliche sowie Berater:innen, die Organisationen unter Bedingungen von Unsicherheit, Druck und Ambiguität zukunftsfähig gestalten wollen – und die Führung nicht primär als individuelle Rolle, sondern als kollektive Organisationsleistung verstehen.

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‍Post-Workshop-Coaching

‍Optional bieten wir den Teilnehmenden ein Post-Workshop-Coaching an. Dabei beraten wir sie bei der Entwicklung und Umsetzung von Innovations-Prozessen in Ihren Unternehmen/Organisationen/Projekten.

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‍Leitung

‍Josef M. Weber

‍Dr. Christoph Mandl

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‍Termin und Arbeitszeiten

‍04.-04.12.2026 (1. Tag: 10:00 - 18:00 Uhr, 2. Tag: 09:00 - 16:00 Uhr)

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‍Ort:

‍imHinterhaus

‍Schottenfeldgasse 12/6, 1070 Wien

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‍Kosten:

‍Die Kosten für den 2-tägigen Workshop betragen (inkl. Tagungspauschale, Unterlagen, Pausenverpflegung)
EUR 1.290,- (zzgl. 20% USt.)  Das Mittagessen ist nicht inkludiert.
Frühbucher: bei Anmeldungen bis 7. August 2026: EUR 1.150,- (zzgl. 20% USt.)

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‍Anmeldeschluss

‍09.10.2026

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‍Kontakt und weitere Informationen

‍Josef M. Weber

‍Tel: +43-664-3927427

‍Email

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‍Publikationen

‍Wenn sich ein schwarzes Loch umstülpt – Wie ein Management-Team durch Theory U sein Geschäftsmodell neu erfand (Blogbeitrag)

‍Anleitung zum Innovativ-Sein (profile 14)

‍Presseartikel in "report+" (pdf) 

‍Mit Dialogen zu erfolgreichen Strategien (Harvard Business Manager)

Teilnehmer:innen-Stimmen

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